Surfen mit dem Tablet – ohne Zusatzabo

Die Telecom-Anbieter versuchen Tablet-Nutzer mit teuren Spezial-Abos an sich zu binden. So empfiehlt Orange Nutzern des Apple-Tablets Internet Everywhere für iPad – für 29 Franken gibt es zum Beispiel 1 GB Datenvolumen. Dabei könnten Tablet-Nutzer problemlos OrangeMe (ohne subventioniertes Gerät) nutzen: für 15 Franken monatlich gibt es ebenfalls 1 GB. Doch selbst diese Variante ist nicht nötig, wenn man bereits ein Handyabo mit ausreichend Datenvolumen besitzt. Es gibt zwei Möglichkeiten das Datenvolumen des Handyabos mit geringen oder gar ohne Mehrkosten zu nutzen:

Sunrise-Kunden können sich für 5 Franken pro Monat zusätzliche SIM-Karten mit gleicher Nummer kaufen. Damit lässt sich das Guthaben des Handyabos mitnutzen. Bis zu fünf Geräte können gleichzeitig aktiv sein, telefonieren lässt sich jedoch jeweils nur mit einem. Swisscom und Orange bieten Multi-SIM unter dem Titel «Zusatzkarte» für 10 Franken sowie «Twin Card» für 9 Franken monatlich an. Nachteil: Die Geräte lassen sich nicht gleichzeitig nutzen.  (Darüber habe ich früher schon berichtet).

Noch günstiger lässt sich das Datenvolumen des Mobiltelefons  mittels Tethering anzapfen. Das bedeutet,  dass man das Smartphone mit einem Tablet oder Laptop verbindet und diesem so eine Internetverbindung ermöglicht. Das Mobiltelefon übernimmt dann die Rolle eines Modems. Die Vorgehensweise ist je nach Smartphone unterschiedlich. Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen zu den wichtigsten Geräten. Hier zum Beispiel für das iPhone: youtube-Video.

Mit «Tethering» kann man selbst Tablets, die nur über WLAN verfügen, zum Surfen unterwegs nutzen. Orange und Swisscom geben an, Tethering stehe ohne Zusatzkosten und Einschränkungen zur Verfügung. Anders Sunrise: Laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist Tethering verboten. Die Nachfrage nach den Konsequenzen blieb jedoch ohne Antwort. Es hiess lediglich Sunrise habe diese Einschränkung vorgenommen, da sie die Qualität beim Tethering nicht gewährleisten könne. Ich weiss jedoch von Abonennten, die dies trotzdem ohne Probleme nutzen.

Attraktive Jugendabos

Jugendliche sind bei den Telco-Anbieter als Kunden heiss umworben. Die Angebote für unter 26-Jährige sind attraktiv. Gerade hat die Swisscom ihre Abos für Jugendliche angepasst. So gibt es für 15 Franken für Einsteiger unter dem Namen Natel xtra S neu 100 MB Datenvolumen und 600 Gratis-SMS. Bislang kostete das Ansteiger-Angebot 19 Franken, Datenvolumen war keines inklusive.

Natel xtra M bietet für 35 Franken gar 1 GB Datenvolumen und 1500 Gratis-SMS, Natel xtra L für 45 Franken 1,5 GB sowie 2000 Gratis SMS. Wermutstropfen sind die Stundentarife. Kurze Anrufe sind unnötig teuer. Selbst ein einminütiger Anruf kostet je nach Abo zwischen 70 und 90 Rappen pro Minute. Bei Natel xtra L sind Anrufe ind Swisscom Mobil- und Festnetz inklusive. Das Telefonieren ist mit Natel xtra M und xtra S etwas teurer geworden als mit den Vorgänger-Abos, weil keine bzw. weniger Gratisminuten inklusive sind.

Zum Vergleich: Die Sunrise Mobilabos für junge Leute unter 26 Jahren heissen MTV Mobile. Das Einsteigerangebot now bietet klar weniger: Für 15 Franken gibt es 100 Gratis-SMS, eine Gesprächsminute kostet 45 Rappen in jedes Netz, Datenvolumen ist nicht enthalten. Attraktiver ist das Angebot next: Für 29 Franken sind alle SMS gratis, surfen ist unbeschränkt inklusive (allerdings wird ab 500 MB die Geschwindigkeit reduziert) und Anrufe ins Sunrise-Mobil-Netz sind gratis.

Auch Orange führt Young-Abos für alle unter 27 Jahren. Für 10 Franken gibt es kostenlose Anrufe ins Orangenetz und das Schweizer Festnetz sowie unbeschränkt Gratis-SMS. Für 25 Franken ist zusätzlich 1 GB Datenvolumen enthalten. Ein sehr gutes Angebot – preislich wohl das beste für junge Leute.

Da wird man als ältere Nutzerin doch gleich ein wenig neidisch. Eine Kollegin hat mich jedoch darauf hingewiesen, dass Eltern die Abos für ihre Kinder lösen können – ein Mindestalter ist nicht ersichtlich. Der Elternteil ist dann Eigner des Abos, das Kind Nutzer. Die Kollegin nutzt das Abo (Sunrise) jedoch selbst. Ob das Kind oder der Eigner das Abo verwendet, können die Anbieter schwerlich überprüfen. Die Swisscom schreibt als einzige Anbieterin in den Bedingungen: „Der Kunde darf diese Abos nicht Dritten zur Benutzung überlassen.“

Übrigens: Werden die Jugendliche Erwachsen, also älter als 26 bzw 27 Jahre, wandeln die Anbieter die Abos automatisch in  ordentliche Abos zu den üblichen Kondition um.

Sunrise stellt Rechnung um

Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass in den nächsten Tagen einige Kunden verwirrt sein werden wegen ihrer Sunrise-Rechnung. Sunrise hat nämlich die Rechnung umgestaltet. Manches ist dabei besser geworden, zum Beispiel gilt für alle Produkte die gleiche Abrechnungsperiode nach Kalendermonat und alle Beträge werden mit Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Aber leider hat Sunrise auch einekundenunfreundliche Änderungen gemacht.  Insbesondere die Verkürzung der Zahlungsfrist. Schon bisher betrug die Frist lediglich rund 3 Wochen. Neu sollen alle Rechnungen um Mitte Monat beim Kunden sein  – bezahlt werden müssen sie bis Ende Monat. Also knapp 14 Tage. Ich weiss nicht, wie lange es allenfalls noch dauert, bis die Rechnungen tatsächlich ausgeliefert werden. Gut möglich, dass zum Schluss nur noch eine Woche Zeit zum Zahlen bleibt. Und wer diese Frist verpasst, muss laut AGB mit Folgenem rechnen: „Kommt der Kunde seiner Zahlungspflicht nicht innert der Zahlungsfrist nach,  so gerät er nach Ablauf dieser Frist ohne weitere Mahnung in Verzug und hat Verzugszinsen von 6 Prozent zu bezahlen. Sunrise ist berechtigt, pro Mahnung mindestens 30 Franken in Rechnung zu stellen, weitere Gebühren bleiben vorbehalten.“

Das finde ich happig. Kommt hinzu, dass neu auch Mobilfunkkunden die Monatsgebühr jeweils für den laufenden Monat bezahlen – die Gesprächsgebühren dagegen folgen jeweils auf der nächsten Rechnung. Dies dürfte zumindest in der Umstellungsphase für einige Verwirrung und teils höhere Rechnungen sorgen. Infos zur neuen Rechnung gibt es hier. Unter „Die Umstellung im Überblick“ kann man im Detail sehen, welche Auswirkungen die Umstellung in den nächsten Monaten hat.

Die neuen Prepaid-iPad-Tarife von Sunrise

Sunrise hat neue Datenpläne ohne Vertragsbindung für iPad-Nutzer lanciert. Unter dem Namen Take Away Prepaid Dayflat  lässt sich für 5 Franken pro Tag surfen. Speziell für das iPad gibt es zudem Surf-Optionen  mit einer monatlichen Grundgebühr und Inklusiv-Datenvolumen –  wohl in Anlehnung an das Angebot Natel Data Easy Flex der Swisscom. Für 15 Franken gibt es bei Sunrise 500 MB, für 19 Franken 1GB Daten. Bei der Swisscom dagegen sind für 19 Franken nur gerade 300 MB, für 39 Franken 2 GB inbegriffen.

Was einige Nutzer verwirrt: Anders als bei sonstigem Prepaid-Guthaben steht das gekaufte Datenguthaben nur während 30 Tagen zur Verfügung, danach verfällt es und die Option wird automatisch erneut berechnet. Deshalb bringt es nichts, Datenvolumen auf Vorrat zu kaufen. Man sollte nur jene Datenmenge „bestellen“, die man realistischerweise braucht. Oder anders gesagt: Wenn man mal einen Monat nicht online gehen will, sollte man die Option stoppen.

Bei Sunrise ist dies möglich mittels einer Kurzmitteilung mit dem Inhalt „Text 500MB STOP“ bzw „Text 1GB STOP“an die Nummer 5522.

connect-Netztest: Nur befriedigend für Sunrise

Ich vergleiche in meinen Blog-Beiträgen oft Tarife und da kommt Sunrise in der Regel recht gut weg. Aber die Kosten sind natürlich nur die eine Seite. Entscheidend ist für den Nutzer auch, ob die Dienstleistung  erbracht wird. Und da läuft es bei Sunrise nicht wunschgemäss. Dies belegt ein Netztest, den die Zeitschrift Connect in der Schweiz und Österreich durchgeführt hat.

Um das Resultat vorweg zu nehmen: Von den sieben Anbietern (3 in der Schweiz, 4 in Österreich) war Sunrise die einzige, die im Netztest nur das Urteil „befriedigend“ erhielt (340 von 500 möglichen Punkten). Dies nachdem Sunrise noch vor zwei Jahren mit dem connect-Test werben konnte (damals „sehr gut“  mit 428 von 500 Punkten). Schwächen zeigte Sunrise fast überall, sowohl beim Telefonieren als auch bei den mit Smartphones erzielten Datenraten. So halten die Tester zum Beispiel fest: „Eingebrochen ist der Anbieter Sunrise, bei dem 4.4 Prozent der gemessenen Gespräche nicht erfolgreich beendet werden konnte.“ Oder: „Ein Drittel der Messungen bei Sunrise lag unter der häufig als für den Surfspass kritisch erachteten Grenze von 1Mbit/s (bezieht sich auf Datenraten in den Städten).  Auf dem Land sieht es noch kritischer aus.

Weshalb konnte Sunrise nicht mehr punkten? Meine Vermutung: Man hat einfach zu wenig investiert. Dass es nämlich auch anders geht, zeigt Orange. Im Vorjahr mit 279 Punkten nur mit ausreichend benotet, gelang in diesem Jahr eine Steigerung auf 386 Punkte (Urteil gut). Orange hält denn in einer Mitteilung denn auch  fest, das Resultat zeige, dass sich die Investitionen von 700 Mio. Franken für die Modernisierung und den Ausbau des Netzes für die Kunden auszahlten.

Übrigens: Auf Platz 1 bleibt die Swisscom mit dem Urteil „sehr gut“, aber zwei der österreichischen Anbieter erzielten noch deutlich bessere Werte als die Swisscom.

Sunrise versucht Kunden von den alten Zero-Abos wegzubringen

Sunrise teilt heute mit, man sei im 3. Quartal auf Wachstumskurs. Und die Begründung: „Die positive Entwicklung ist hauptsächlich den attraktiven Smartphone-Angeboten sowie den
neuen Tarifplänen Sunrise sunflat und Sunrise flex zuzuschreiben.“ Nun, für Sunrise mögen diese Preispläne ja gut sein, weil sie Mehrverdienst bringen. Für die Kunden aber waren die bisherigen Abos Zero25 und Zero50, allenfalls in Kombination mit der Surf-Option für 7.50 Franken für mobiles Internet, unschlagbar günstig. Auch ein Vergleich von Comparis zeigt: Bis die Abos gestrichen wurden, waren sie für Wenignutzer (zero25) und Durchschnittsnutzer (Zero50) am günstigsten!

Jetzt aber versucht Sunrise alles, um bisherige Zero-Abonnenten von den alten Abos wegzubringen. Ich habe von mehreren Leuten erfahren, die von Sunrise angerufen wurden, und denen man teils auch gesagt hat, das Abo gebe es nicht mehr, sie müssten wechseln. Tatsache ist aber: Bisherige Kunden können alle älteren Abos laut Auskunft von Sunrise (zumindest vorläufig) weiterführen. Nur: wenn der Kunde mal weg ist, gibt es kein Zurück mehr. Deshalb: Falls Ihr per Anruf zu einem Wechsel aufgefordert werdet, sagt klar Nein. Ihr könnt auch festhalten, ihr würdet ansonsten wegen der einseitigen Vertragsänderung zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Dann könnt Ihr sicher auf den alten Zero-Preisplänen bleiben.

Sunrise go Dayflat: Datenflatrate mit tiefer Geschwindigkeit

Nicht nur Abokunden, auch Prepaid-Nutzer finden immer mehr Angebote, um mit ihrem Handy zu surfen. Neu bietet Sunrise für go Dayflat-Kunden eine Datenflatrate. Für 1 Farnken pro Nutzungstag können Kunden beliebig lange im Internet surfen, E-Mails versenden und empfangen.  Mit dem neuen Angebot ist Sunrise günstiger als andere Prepaid-Surf-Angebote im Tagestarif.  Die Swisscom zum Beispiel verlangt für NATEL® Easy BeFree 4 Franken für’s Surfen pro Nutzungstag, bei Orange kostet die Option „Mobile Internet Day“ zu Prepay-Angeboten 2 Franken pro Tag.

Allerdings gilt es zu beachten: Die Kunden surfen mit einer Geschwindigkeit von 256 kbit/ Sekunde. Dies entspricht der Geschwindigkeit, die man mit EDGE erreicht. Das Laden von grösseren Datenmengen ist so äusserst mühsam. zum Vergleich: Möglich wären zum Beispiel mit HSPA 7.2 mbit/Sekunde. Deshalb ist dieses Angebot nur bedingt zu empfehlen. Als Alternative gibt es die Möglichkeit, die Datenoption Sunrise surf zu lösen für CHF 7.50 pro Monat mit 250MB Datenvolumen inklusive. Hier gibt es keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Und wer mehr als 7 Tage pro Monat surft, fährt damit ohnehin besser.

Wer sich trotzdem für die go Dayflat-Datenrate entscheidet, kann diese per SMS mit „DATAFLAT“ an 5522 bestellen.

Änderung bei der Fair-Usage-Klausel von Sunrise Take Away

Die Fair-Usage-Klausel bei den Take Away-Produkten gibt es ja schon länger und auch andere Anbieter kennen sie. Nun hat mich jedoch jemand darauf hingewiesen, dass es seit kurzem eine Ergänzung zur bisherigen Klausel gibt, die eine Reduktion der Bandbreite bei einer Überschreitung der Datenmenge von 10 GB pro Monat vorsieht. Neu steht auf der Sunrise-Homepage, dass bereits gedrosselt wird, wenn an einem Tag 500 MB überschritten werden. Ich habe noch keine Antwort erhalten von Sunrise, wann die Ergänzung eingeführt wurde, aber lange kann es noch nicht her sein. Ich schätze aufgrund der Werbung, die ich zu Take Away gefunden habe, etwa im Mai dieses Jahres. Selbst auf der Sunrise-Homepage sind die Hinweis-Klauseln (Rechtliche und allgemeine Hinweise) noch nicht alle angepasst.

Die 500 MB pro Tag gelten für alle Take Away Produkte. Gerade für jene, die ein max Abo haben, das unlimitiertes Surfen verspricht, sind die zusätzlichen Einschränkungen ärgerlich. Konkret heisst das: ist die 500 MB-Grenze an einem Tag erreicht, wird gedrosselt. Am nächsten Tag soll dann wieder die volle  Geschwindigkeit zur Verfügung stehen. Gleiches gilt, wenn 10 GB innert eines Monats verbraucht werden, dann gilt die Reduktion bis der nächste Monat beginnt.

Sunrise verteuert SMS erneut – Zero-Abos fallen weg

Sunrise präsentiert neue Preispläne. Was dabei sofort auffällt: nachdem erst vor kurzem der Preis für eine Kurzmitteilung auf 12 Rappen angehoben wurde, fallen jetzt bei allen Abos 15 Rappen an. Eine erneute Verteuerung. Zudem fällt auf, dass die sehr vorteilhaften Zero-Abos mit Inklusivguthaben nicht mehr erhältlich sind für Neukunden. Stattdessen gibt es zu den Sunflat-Angeboten neu Abos namens Flex, hier ist nicht ein Betrag inklusive, sondern eine gewisse Anzahl Minuten oder Daten. Es gibt die Varianten S, M und L. Für 25 Franken monatlich gibt es bei Flex S 40 Gratisminuten in alle Netze und 150 MB, Flex M für 50 Minuten erlaubt 100 Gratisminuten und 300 MB. Damit sind die neuen Abos klar teurer. Bislang zahlte man mit Zero 25 für rund 70 Minuten noch gar nichts, bei Zero 50 waren bis 200 Gratisminuten drin. Für 7.50 Franken gab es die Surf-Option mit 250 MB dazu.

Ebenfalls nicht mehr im Angebot sind die Flat-Abos ohne Datenvolumen. Bisherige Kunden können jedoch ihre alten Flat- oder Zero-Abos beibehalten. Dies gilt auch für die Surf-Optionen, die ebenfalls umgestaltet wurden.

Ich habe eigentlich nur darauf gewartet, dass Sunrise die Zero-Abos, die in den Preisvergleichen stets am besten abgeschnitten haben, verschwinden lässt. Schade, aber man kann ja schon seit einiger Zeit beobachten, dass die Mobilfunktarife eher wieder steigen als sinken.

Neues bei Sunrise und Orange

Sunrise lanciert eine neue Flatrate namens „sunrise sunflat 5„.  Das Angebot ersetzt Sunrise Flat Relax – neu ist dabei, dass auch Anrufe ins Ausland inbegriffen sind. Entsprechend ist „sunrise sunflat 5“ etwas teurer. Bisher gab es Anrufe ins Fest- und Mobilnetz in Kombination mit mobilem Surfen (bis 2 GB) für 114 Franken. So weit so gut – was ich aber ärgerlich finde, ist das bei diesem Angebot SMS 15 Rappen kosten statt wie üblich bei Sunrise 12 Rappen. Schon 12 Rappen sind viel – das Vielnutzer nun bei einer Flatrate gar 15 Rappen zahlen sollen, finde ich unverständlich. Und die SMS Option ist mit 19 Franken doch recht teuer.  Sunrise sagt dazu, man habe den Schwerpunkt auf unlimitierte Telefonie gesetzt.  Die bisherigen flat surf-Abos von Sunrise bleiben unverändert, auch bezüglich der SMS-Preise.

Darüber hinaus hat Sunrise zwei neue Option fürs Auslandtelfonieren ins Leben gerufen, Sunrise International und Sunrise Roaming. Mir scheint es allerdings, dass diese Angebote mit der Option Sunrise Global bereits bestanden. Und auf Nachfrage bestätigt Sunrise : Die Preise für Voice und Daten beim neuen  Angebot sind  identisch mit Global.  Global ermöglichte für 9 Franken vergünstigte Anrufe ins Ausland und im Ausland. Der einzige Unterschied: Nun muss man beides einzeln buchen, zu je 5 Franken monatlich. Das Surfen bleibt damit noch immer viel zu teuer, da fährt man mit einer ausländischen Prepaid-SIM-Karte oder WLAN natürlich viel besser.

Nun zu Orange: Anfang Jahr habe ich in diesem Blog unter dem Titel Meine Wünsche an die Telekom-Anbieter geschrieben: „Die Idee von Orange Me ist gut, ein Abo, genau für meine Bedürfnisse. Aber die Auswahlmöglichkeiten überzeugen mich nicht. Weshalb kann man ein Abo ohne SMS und Datenvolumen haben, aber nicht ohne Sprechzeit? Als Smartphone-Nutzerin telefoniere ich wenig, also will ich fürs Sprechen auch nicht 20 Franken zahlen. Mein Wunsch: Es sollte auch ein Abo ohne Sprech-Grundgebühr geben – von mir aus mit entsprechend etwas höherem Minutentarif.“

Diesem Wunsch ist Orange erfreulicherweise teils nachgekommen. Neu gibt es bei OrangeMe die Möglichkeit, ein Abo ohne Inklusive-Sprechzeit zu lösen. Die Grundgebühr beträgt 10 Franken, die Gesprächsminute kostet 40 Rappen. Für Leute, die kaum telefonieren, aber das Handy oft zum Surfen nutzen, ist OrangeMe dadurch attraktiver geworden.