Meine Wünsche an die Schweizer Telekom-Anbieter für 2011

Im vergangenen Jahr hat sich einiges bewegt im Schweizer Telekom-Markt. Am einschneidendsten war aber wohl, was nicht statt gefunden hat, nämlich die Fusion von Sunrise und Orange. Nach dem abschlägigen Weko-Entscheid haben sich beide Anbieter bemüht, mit attraktiven Angeboten Kunden zu gewinnen. Doch nicht alles, was die Anbieter auf den Markt bringen, macht die Kunden glücklich. Hier meine bescheidenen Wünsche für 2011.

Sunrise: Sunrise macht im Mobilfunk-Bereich vieles richtig und überzeugt mit guten Angeboten. Aber im Festnetzbereich ärgert mich die hohe Verbindungsaufbaugebühr. 12 Rappen bei Minutentarifen von 6 Rappen ist einfach viel zu viel. Mein Wunsch: Die Verbindungsaufbaugebühr muss weg, dann lieber etwas höhere Minutentarife.

Swisscom: Die Swisscom offeriert Mobilfunktelefonierenden günstige Stundentarife für Anrufe ins Festnetz und das Swisscom-Netz. Doch die Anrufe in andere Netze sind bei den meisten Abos einfach viel zu teuer. Da man sich nicht aussuchen kann, mit welchem Abo die Freunde telefonieren, bleibt Swisscom für mich unattraktiv. Mein Wunsch: Ansprechende Tarife in andere Netze.

Orange: Die Idee von Orange Me ist gut, ein Abo, genau für meine Bedürfnisse. Aber die Auswahlmöglichkeiten überzeugen mich nicht. Weshalb kann man ein Abo ohne SMS und Datenvolumen haben, aber nicht ohne Sprechzeit? Als Smartphone-Nutzerin telefoniere ich wenig, also will ich fürs Sprechen auch nicht 20 Franken zahlen. Mein Wunsch: Es sollte auch ein Abo ohne Sprech-Grundgebühr geben – von mir aus mit entsprechend etwas höherem Minutentarif.

Orange Me – wirklich günstiger?

Orange hat vergangene Woche ein neues Tarifmodell lanciert: OrangeMe. Viel einfacher und günstiger sei das neue Modell, bei dem Kunden sich ein Angebot nach Bedarf zusammenstellen können (Wahl der Anzahl Gesprächsminuten, SMS und Datenmenge).

Stöbert man in Blog-Kommentaren zu OrangeMe, sind die Reaktionen der Nutzer allerdings sehr zurückhaltend, zum Beispiel hier. So wird etwa bemängelt, dass die bisher kostenlos im Abo enthaltenen 3 Gratisnummern neu 10 Franken kosten. Oder dass nur keine Daten oder 1 GB gewählt werden können. Oder dass es nicht möglich ist, sich ein Abo ohne Gesprächsanteil „masszuschneidern“.

Beurteilen, ob sich das neue OrangeMe auszahlt, kann eigentlich nur, wer sein Handy-Nutzungs-Verhalten genau kennt. Dann lassen sich konkrete Vergleiche anstellen. Ich habe mal ein Beispiel eines eher bescheidenen Nutzers und eines Vielnutzers durchgerechnet, wenn ich Zeit finde, werde ich weitere Beispiele zusammenstellen.

Nutzer 1: Telefoniert pro Monat 1 Stunde, schreibt 100 SMS, nutzt 100 MB Datenvolumen

Kosten mit Orange Me: 33.50 Fr. für Gespräche, 11.50 Fr. für SMS, 10 Fr. für Daten, Option Mobile Internet Plus gibt 55 Franken.

Kosten mit Orange Me inkl. Option 3 Gratisnummern, wenn man annimmt, das die Hälfte der Anrufe auf Gratisnummern geht: 20 Fr. + 11.50 Fr. + 10 Fr + 10 Fr. für Option 3 Gratisnummern gibt 51.50 Franken

Kosten mit dem besten Sunrise-Angebot Zero 25: 21 Fr. für Gespräche, 10 Fr. für SMS, 7.50 Fr. für Daten, Option Sunrise Surf gibt 38.50 Franken (Grundgebühr von 25 Franken ist ein Guthaben)

Kompliziert wird es bei der Swisscom, weil die Kosten in die Netze unterschiedlich sind. Fürs Festnetz und das Swisscom-Netz gilt ein Stundentarif. Ich habe versucht das zu berücksichtigen mit der Annahme, dass 70 % der Anrufe ins Festnetz oder ins eigene Netz gehen und der durchschnittliche Anruf 2 Minuten dauert.

Kosten mit dem besten Swisscom-Angebot Swisscom Liberty Piccolo: Abopreis 25 Fr plus 27.30 Fr. für Gespräche, 18 Fr. für SMS, Daten 100 MB inklusive gibt 70.30 Franken.

In diesem Fall ist Swisscom klar am teuersten, Sunrise am günstigsten. Orange liegt in der Mitte, zumindest von der Swisscom hat man sich deutlich abgesetzt. Bezeichnenderweise ist es nicht eines der Surf-Abos von Sunrise, das am günstigsten ist. Ich bin überzeugt, dass die Zero-Angebote für sehr viele Leute in Kombination mit den Surf-Optionen von Sunrise die beste Wahl sind. Die speziellen Surf-Abos sind fast immer teurer.

Nun zum Vielnutzer:

Nutzer 2: Will unlimitiert telefonieren und SMS schreiben und unlimitiertes Datenvolumen

Orange Me: 120 Fr plus Internet Everywhere 49: 169 Franken

Sunrise Flat Relax: 125 Franken

Swisscom Natel Be Free: 169 Franken

Auch hier ist Sunrise am günstigsten, wobei man erwähnen muss, dass nur bei Orange auch Anrufe nach Europa und in die USA in der Flatrate enthalten sind.

Paradoxerweise hat übrigens „unlimitiert“ bei allen Grenzen hat.  So reduzieren  Sunrise und Swisscom  die Geschwindigkeit beim Überschreiten von 2 GB Datenverkehr, Orange ab 5 GB. Bei Orange gilt zudem für Gesprächsminuten und SMS eine Obergrenze von je 3000. Darüber hinausgehende Nutzung kostet.

Wie sind Eure Erfahrungen, lohnt sich bei Eurem Telefonieverhalten der Umstieg auf OrangeMe?

Mobiles Surfen mit Tagespauschale: Auch bei Swisscom ohne Grundgebühr

Sunrise hat mit der Aktion Take Away Basic ohne Grundgebühr offenbar Erfolg gehabt, die Aktion wurde jedenfalls bis vorerst 30. September  verlängert. Wer sich jetzt für Take Away Basic entscheidet, zahlt ein Leben lang keine Grundgebühr mehr, sondern nur noch 3.50 Franken pro Nutzungstag. Der Swisscom blieb nun nichts anderes übrig als nachzuziehen. Auch Natel data day gibt es derzeit ohne Grundgebühr. Trotzdem ist das Angebot weniger attraktiv als jenes von Sunrise. Der Nutzungstag kostet 4.50 Franken und die Grundgebühr entfällt nur für ein Jahr. Bei Orange gibt es ein Angebot ohne Grundgebühr (Everywhere Prepay), bei dem der Nutzungstag mit 5 Franken zu Buche schlägt und eines mit Grundgebühr von 10 Franken (Everywhere Day), bei dem der Nutzungstag 3.50 Franken kostet.

Fazit: Sunrise behält die Nase vorn – zumindest so lange die Aktion andauert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Sunrise in einem nächsten Schritt die Grundgebühr ganz abschafft.

Fussball-WM auf dem Handy

Wer kein Spiel verpassen will, kann, sofern er sich das Mini-Bild antun will, die WM-Matches auf dem Handy anschauen. Sunrise, Swisscom und Orange führen entsprechende Angebote.  Hier eine kleine Übersicht über die Kosten.

Bei Sunrise kostet Mobile TV 2.95 Franken pro Tag, will man Mobile TV einen Monat lang nutzen, fallen 12 Franken an. Allerdings darf man nicht vergessen, wieder per SMS zu kündigen, sonst läuft das Abo einfach weiter.

Bei der Swisscom kostet Live TV 9 Franken pro Monat, ein einzelnes Spiel schlägt mit 5 Franken zu Buche. Diesen Service können auch Kunden anderer Anbieter nutzen, sie zahlen in diesem Fall aber zusätzlich beim eigenen Anbieter die Kosten für die Datenübertragung.

Orange TV gibt es für 9 Franken monatlich, eine Nutzung nur für einzelne Spiele oder Sendungen ist nicht vorgesehen.

Teurer sind iPhone-Apps wie TV Screen, denn dort fallen zum Abobetrag von 6.60 Franken  zusätzlich die Kosten für die Datenübertragung an, sofern nicht ein WLAN-Netzt  genutzt werden kann. Dies wird bei einem ganzen Match schnell teuer , wenn ein entsprechendes Datenabo fehlt. Das benötigte Datenvolumen für eine Stunde Fernsehen liegt bei zirka 90 MB.

iPad-Tarife: Multicard-Lösung möglich, aber nicht optimal

Ich habe kürzlich die iPad-Tarife von Orange und Swisscom vorgestellt. Doch im Grunde genommen ist es gar nicht nötig, einen speziellen iPad-Tarif zu buchen. Alle Datentarife sind mit Micro-SIM auch für den iPad verfügbar. Der günstigste Tarif für Gelegenheitsnutzer ist das Prepaid-Angebot von Sunrise „Go Dayflat“  in Kombination mit der Sunrise-Surf-Option. Der Kunde hat so für 7.50 Franken monatlich 250 MB zur Verfügung. Vielnutzer können ein Sunrise-Flat-Basic-Abo ohne Handy für 10 Franken monatlich abschliessen und die Option Sunrise-Surf-Flat für 19 Franken monatlich dazu buchen. Dies erlaubt unlimitierte Datennutzung.

Für Kunden, die bereits ein Handy-Abo mit inbegriffenem Datenvolumen haben, wäre es wünschenswert, die verfügbare Datenmenge auch mittels iPad nutzen zu können. Dies ist theoretisch möglich. Alle Anbieter verfügen über  so genannte Multicard-Angebote. Gegen einen monatlichen Aufpreis (Sunrise 5 Franken, Orange 9 Franken, Swisscom 10 Franken) kann der Kunde eine zweite SIM-Karte mit gleich lautender Nummer erwerben.  Wenn es sich um eine Micro-SIM-Karte handelt, kann er diese mittels iPad nutzen und das Abovolumen anzapfen. Bei der Swisscom ist dies laut dem Sprecher Carsten Roetz möglich. Orange dagegen sagt auf Anfrage, die TwinCard könne nicht mit dem iPad genutzt werden und Sunrise hält fest, die Multicard sei „eigentlich für Sprach-Abos gedacht“. Die Multicard hat zudem den gravierenden Nachteil, dass nicht beide Geräte gleichzeitig eingeschaltet sein können.

Aktualisiert hier.

Orange und Swisscom mit iPad-Preisplänen

Orange hat bekannt gegeben, dass sie ihre Partnerschaft mit Apple ausbaut und iPad Preispläne für ihre Kunden  anbietet. Die iPad-Preispläne lassen sich ab heute in den Orange-Shops vorbestellen.
Gemäss Orange eignen sich alle Internet-Everywhere-Angebote für iPad-Nutzer. Besonders empfohlen wird jedoch Internet Everywhere Prepay für iPad. Der Nutzer zahlt 5 Franken pro Tag und erhält fast unbegrenztes Datenvolumen. Die Einschränkung: Bei einem Datenübertragungsvolumen, welches 5 GB pro Monat überschreitet, behält sich Orange das Recht vor, die Übertragungsgeschwindigkeitdes  Internetdienstes zu reduzieren.

Weitere Möglichkeiten:

Internet Everywhere Day für iPad: 10 Franken pro Monat und 3.50 Franken pro Nutzungstag

Internet Everywhere Max für iPad: 49 Franken pro Monat

Internet Everywhere Pro für iPad:  59 Franken pro Monat, inklusive 2500 PWLAN-Minuten/Monat weltweit

Orange kündigt zudem an, Schweizer Kunden könnten in Zukunft von der beliebten Orange Liveradio
App auf dem iPad profitieren . Damit können sie über 4000 Internet-
Radiostationen hören, von zu Hause aus oder unterwegs.

Auch die Swisscom bietet iPad-Tarife. Das Prepaid-Angebot NATEL® data easy flex kann jedoch laut Swisscom nur im Apple-Store oder Apple-Online-Shop bezogen werden.

Pro Nutzungstag fallen wie bei Orange Everywhere Prepay 5 Franken an, allerdings stehen  nur 100 MB zur Verfügung. Für je weitere 100 MB fallen wieder 5 Franken an. Dies ist deutlich mehr, als man für’s Surfen mit dem Notebook oder Netbook zahlt. Alternativ kann eine andere Option gelöst werden, z.B. Option 2 GB für 39 Franken pro 30 Tage.

Sunrise hat keine speziellen iPad-Preispläne, die Kunden können jedoch  alle bestehenden Preispläne nutzen.

Die benötigten Micro-Sim-Karten wollen jedoch alle drei Unternehmen anbieten. Sunrise ab Mitte nächster Woche.

Orange-Hotline Sieger im CMM-Test

Das Contact Management Magazine hat die Mobilfunkhotlines für Privatkunden getestet. Es  nahm von Aldi mobile bis yallo die 12 relevantesten Mobilfunkunternehmen der Schweiz unter die Lupe. Untersucht wurden die technischen Hotlines, Service und Sales Lines sowie die Billing Lines. Eruiert wurde Freundlichkeit, Verständlichkeit der IVR, Empathie und Kompetenz der Mitarbeiter sowie die Gesprächsführung der Agenten.

Verteilt wurden Noten von 1 bis 4 wobei 1 ungenügend und 4 sehr gut bedeutete.

Orange zweimal vorne

Testsieger ist laut CMM Orange. Orange erreichte Platz 1 im Bereich Verkauf und Technik sowie Platz 3 beim Billing. Auf Platz 2 folgt die Swisscom. Auch der dritte Premium-Anbieter ist vorne mit dabei. Allerdings gab es für Sunrise im Bereich Technik nur ein genügend. Dies wegen zu langer Wartezeiten. Leider kann ich diese Erfahrung nur bestätigen, ich hing dort auch schon über 2 Stunden in der kostenpflichtigen (!) Warteschlange.

Am Schluss der Rangliste findet sich Profitel.  Offenbar müssen Kunden dort in allen Bereichen lange warten, zudem scheint es bei der kundengerechten Gesprächsführung zu happern.

Ausführliche Testresultate gibt es hier.

Geld für Anbieterwechsel

Wer sich derzeit bei einem neuen Anbieter verpflichtet, erhält fast überall Geld dafür bzw. Gutschriften.

Beispiel Cablecom:

Wer zu Cablecom Internet wechselt erhält 100 Franken auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben, bei einem Wechsel zu Digital Phone sind es 50 Franken.

Beispiel Sunrise:

Beim Online-Abschluss eines neuen Abos gibt es ein Guthaben von 100 Franken, das in 4 Monatsraten zur Verfügung steht, also vier mal 25 Franken. Dies gilt für Handyabos ebenso wie für Take-Away oder Click&Call-Angebote.

Bei Sunrise profitieren auch bisherige Kunden von  einer Gutschrift von 100 Franken. Beziehen können sie diese, wenn sie ihr Abo erneuern und ein neues Handy oder Notebook beziehen.

Beispiel Orange:

Bei Online-Neuabschluss eines Optima, Optima Pro, Maxima oder Universa Unlimited Abos für 24 Monate erhält der Kunde 100. Franken als Gutschrift auf die  Rechnung. Die Gutschrift  erfolgt auf die nächsten zwei Rechnungen zu je 50 Franken.
Bei Online-Neuabschluss eines Abos für 3 oder 12 Monate gibt’s noch 50 Franken Gutschrift. Ebenso für den Neuabschluss eines Internet Everywhere, Prima, X-treme und X-treme Unlimited Abos für 12 oder 24 Monate.

Die Swisscom bietet  derzeit keine solchen Wechsel-Prämien.

Sunrise lanciert Surfabos

Nur wenige Tage nach der neuen Surf-Option lanciert Sunrise auch gleich neue Surfabos fürs Handy. Die Abos orientieren sich an den bisherigen Flat-Angeboten von Sunrise.

Ein Beispiel: Sunrise Flat Classic kostete bisher monatlich 30 Franken ohne Gratis-Handy und 50 Franken mit Handy. Inklusive sind Anrufe ins Sunrise-Mobile- und ins Schweizer Festnetz. Das neue Angebot heisst nun Sunrise flat classic surf.  Die Monatsgebühr ist 10 Franken höher, dafür sind 1 GB/Monat inklusive. Wer häufig surft, fährt mit dem neuen Abo deutlich besser als mit der Surfoption. Der Nachteil ist jedoch, dass die höheren Kosten immer anfallen, also auch dann, wenn man nicht mit dem Handy surft.

Bestehende Kunden können laut Sunrise ab dem 25. März auf die Surfabos wechseln, wenn sie wollen. Sie können aber auch beim bisherigen Angebot bleiben und weiter die Datenoptionen nutzen.

Sunrise will mit den Angeboten dem Boom bei den Smartphones gerecht werden. Der Bedarf an Datenverkehr sei mit den mobilen Internetanwendungen stark angestiegen.

Übrigens: Auch die Swisscom hat Surfabos. Natel liberty Grande kostet 55 Franken und bietet ebenfalls 1 GB/Monat inklusive.  Die Monatsgebühr ist 5 Franken tiefer als beim entsprechenden Sunrise-Angebot, dafür sind Anrufe ins eigene Netz und das Festnetz nicht inbegriffen. Sie kosten 50 Rappen pro Stunde. Auch Anrufe in Fremdnetze sind teurer.

Bei Orange lässt sich zu fast jedem Abo gegen einen Aufpreis von 14 Franken auf der Grundgebühr die Option Surf dazu buchen, die 1GB/Monat bietet. Derzeit offeriert Orange die Surf-Angebote währen der ersten sechs Monate zum halben Preis.

Mobiles Internet: Orange neu mit Prepay-Angebot

Orange erweitertdas  Internet Everywhere-Sortiment für den mobilen Internetzugang mit einem Prepay-Angebot.  Mit Internet Everywhere PrePay kann für pauschal fünf Franken pro Tag das Internet unlimitiert genutzt werden. Es fällt keine monatliche Grundgebühr an.

Vergleichen wir das Angebot kurz mit den Prepay-Angeboten von Sunrise und Swisscom:

Bei Sunrise Take Away Prepaid  kostet eine Surfstunde 3 Franken. Schon ab 2 Stunden Surfen pro Tag ist das Orange-Angebot also günstiger.

Beim Swisscom-Angebot Natel data easy  zahlt der Kunde nach Datenverbrauch, es fallen 1 Franken pro Megabyite an. Die Obergrenze liegt bei 7.50 Franken pro Tag.

Dies zeigt: Die Antwort nach dem günstigsten Anbieter lässt sich nicht so einfach beantworten. Will ich jeweils nur ganz kurz meine Emails checken, ist Swisscom am günstigsten. Möchte  ich dagegen jeweils den ganzen Tag online bleiben, ist das Orange-Angebot klar das beste.  Wenig überzeugend das Zwischending von Sunrise. Zu teuer für ganz kurze Online-Sessions, aber eben auch unvorteilhaft  für lange.

Ich gehe davon aus, dass jene Nutzer, die sich für ein Prepaid-Angebot beim mobilen Surfen entscheiden, in der Regel anderweitig auf das Internet zugreifen. Sie nutzen das mobile Internet in den Ferien oder wenn sie länger unterwegs sind.  Für diese Nutzer erscheint mir das Orange-Angebot am attraktivsten, weil sie gleichentags so oft aufs Netz zugreifen können, wie sie wollen. Es gibt weder zeitliche Einschränkungen noch Limiten beim Datenvolumen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die anderen Anbieter ihr Angebot nun nachbessern.