Sunrise stellt Rechnung um

Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass in den nächsten Tagen einige Kunden verwirrt sein werden wegen ihrer Sunrise-Rechnung. Sunrise hat nämlich die Rechnung umgestaltet. Manches ist dabei besser geworden, zum Beispiel gilt für alle Produkte die gleiche Abrechnungsperiode nach Kalendermonat und alle Beträge werden mit Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Aber leider hat Sunrise auch einekundenunfreundliche Änderungen gemacht.  Insbesondere die Verkürzung der Zahlungsfrist. Schon bisher betrug die Frist lediglich rund 3 Wochen. Neu sollen alle Rechnungen um Mitte Monat beim Kunden sein  – bezahlt werden müssen sie bis Ende Monat. Also knapp 14 Tage. Ich weiss nicht, wie lange es allenfalls noch dauert, bis die Rechnungen tatsächlich ausgeliefert werden. Gut möglich, dass zum Schluss nur noch eine Woche Zeit zum Zahlen bleibt. Und wer diese Frist verpasst, muss laut AGB mit Folgenem rechnen: „Kommt der Kunde seiner Zahlungspflicht nicht innert der Zahlungsfrist nach,  so gerät er nach Ablauf dieser Frist ohne weitere Mahnung in Verzug und hat Verzugszinsen von 6 Prozent zu bezahlen. Sunrise ist berechtigt, pro Mahnung mindestens 30 Franken in Rechnung zu stellen, weitere Gebühren bleiben vorbehalten.“

Das finde ich happig. Kommt hinzu, dass neu auch Mobilfunkkunden die Monatsgebühr jeweils für den laufenden Monat bezahlen – die Gesprächsgebühren dagegen folgen jeweils auf der nächsten Rechnung. Dies dürfte zumindest in der Umstellungsphase für einige Verwirrung und teils höhere Rechnungen sorgen. Infos zur neuen Rechnung gibt es hier. Unter „Die Umstellung im Überblick“ kann man im Detail sehen, welche Auswirkungen die Umstellung in den nächsten Monaten hat.