Neu dank M-Budget Mobile Festnetzanschluss sparen

M-Budget Mobile ergänzt das Angebot rund um Telefonie und Internet: Budgetbewusste können mit M-Budget DSL neu zu Hause im Internet surfen und bei Bedarf im Festnetz telefonieren ohne, dass es daneben ein Natel-Abo braucht. Der DSL-Anschluss ist einzeln für monatlich 54.80 Franken erhältlich und bietet Kunden eine Geschwindigkeit von 5 Mbit/s. Für weitere 5 Franken (also total 59.80 Franken) ist zusätzlich das Telefonieren wie auf dem Festnetz möglich. Eine Anschlussgebühr fällt nicht mehr an.

Zum Vergleich: Bei Swisscom zahlt man für ein ähnliches DSL-Angebot (Geschwindigkeit 10 Mbit/s) 49 Franken. Es kommt aber zwingend noch die Gebühr von 25.35 Franken für den Festnetzanschluss dazu, unabhängig davon, ob man ihn nutzt oder nicht. Ausnahme: Wer ein Natel Pro Abo hat, kann den Festnetzanschluss ebenfalls einsparen. Allerdings gilt dies nicht für alle DSL-Varianten (siehe hier).

Swisscom verlangt höhere Tarife in Fremd-Festnetze

Das kennt man ja schon: Anrufe in fremde Natelnetze sind teurer. Man weiss somit vor einem Anruf eigentlich nie genau, was er kostet. Es sei denn, man kennt den Anbieter des Gegenübers. Diese in meinen Augen kundenunfreundliche Praxis wendet Swisscom nun auch im Festnetz an. Bei den neuen Vivo-Casa-Bündel-Angeboten kosten Anrufe in fremde Netze bei den meisten Paketen, während diejenigen ins Swisscom-Netz gratis sind.

Ebenso sieht es bei den neu lancierten Natel-Abos für Jugendliche unter 26 Jahren aus: Bei allen drei Modellen, die ab dem 1. Februar in Kraft treten, sind Anrufe ins eigene Fest- und Mobilnetz gratis, während Anrufe in Fremdnetze kosten. Es kommt ein Stundentarif zur Anwendung zwischen 70 und 90 Rappen. Dies ist zwar nicht viel, aber Kurzanrufe sind dadurch sehr teuer.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bald auch die anderen Anbieter nachziehen und Anrufe in fremde Festnetze verteuern werden. Schade, auf transparente Tarife können die Konsumenten so noch lange warten.

Noch eine Ergänzung: Swisscom-Kunden, die wissen wollen, welche Nummern zum Swisscom-Festnetz gehören, können dies hier abfragen. (Tarifcheck/Kostentransparenz)

Nach der Swisscom verkürzt auch Sunrise die Niedertarif-Zeit

Die Swisscom hat per 1. November 2010 Preisanpassungen vorgenommmen und dabei die Niedertarifzeit bei Anrufen vom Festnetz um insgesamt 3 Stunden verkürzt. Statt von 17 bis 8 Uhr kommt der tiefere Tarif unter der Woche nur noch von 19 bis 7 Uhr zur Anwendung.

Nun zieht die Sunrise nach: Unter dem Titel „Sunrise senkt die Festnetzpreise“ teilt das Unternehmen mit, die Preisstruktur werde vereinfacht. Das bedeutet nichts anderes, als dass man den Niedertarif für Festnetzkunden ebenfalls um 3 Stunden kürzt. Die tatsächliche Preisersparnis ist minim. Bei Anrufen ins Festnetz ändert sich gar nicht, Anrufe ins Mobilnetz werden nur zu Niedertarifzeiten 5 Rappen günstiger (30 statt wie bisher 35 Rappen). Die teure Verbindungsaufbaugebühr von 12 Rappen wird beibehalten. Gültig sind die neuen Tarife ab Frühjahr 2011.