Sunrise: Flatrates für Prepaid-Kunden

Sunrise bietet nach eigener Aussage als erste Schweizer Mobilfunkanbieterin eine Flatrate für Prepaid-Kunden an. Das tönt interessant. Also habe ich die Angebote mal unter die Lupe genommen:

Sunrise flat start: 19 Franken, enthält unlimitierte Anrufe ins Schweizer Festnetz und Mobilnetz und unbeschränkte SMS.

Sunrise flat classic: 34 Franken, enthält zusätzlich 500 MB Daten mit schnellstmöglichem Speed.

Sunrise Flat relax: 64 Franken, enthält zusätzlich 1 GB Daten mit schnellst möglichem Speed und Anrufe in alle Netze.

Alle Optionen sind einen Monat gültig und werden automatisch erneuert, wenn genügend Guthaben vorhanden ist.

Vergleichen wir diese Tarife mit den Abo-Tarifen:

Now start kostet ebenfalls 19 Franken (ohne Handy), inbegriffen sind 50 Gesprächsminuten, SMS unlimitiert und 250 MB Daten. Hier findet ein Wenignutzer also bereits alles, während beim Prepaid-Tarif kein Datenvolumen dabei ist. Dafür aber kostenlose Anrufe ins eigene Mobilnetz und ins Festnetz.

Beim Now classic-Abo für 55 Franken sind wie bei flat classic 500 MB Datenenthalten, jedoch Anrufe in alle Netze.

Und Now relax für 75 Franken enthält mehr Datenvolumen.

Sunrise hat also dafür gesorgt, dass die Angebote nicht 1:1 vergleichbar sind. Für Leute, die viel telefonieren und SMS schreiben, aber kein Internet nutzen, ist die flat start für 19 Franken sicher attraktiv. Ansonsten ist mir nicht ganz klar, weshalb Sunrise diese Flats lanciert hat. Will man damit Leute gewinnen, die aufgrund schlechter Bonität kein Abo abschliessen dürften? Der Vorteil eines Prepaid-Abos ist ja aus meiner Sicht gerade, dass man nichts zahlt, wenn man sein Gerät nicht braucht. Das ist bei einer Falt nicht so. Der einzige Vorteil gegenüber einem Abo ist, dass man jederzeit aussteigen kann. Ich bin daher gespannt, wie die Kunden diese Prepaid-Flats aufnehmen.

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Swisscom mit den besten Speed-Werten

Seit Mitte Mai habe ich in Zusammenarbeit mit der Firma cnlab und den LeserInnen der Zeitschrift saldo Messungen durchgeführt, die zeigen sollen, welche Surfgeschwindigkeiten man bei welchem Anbieter erreicht.

Wie wir wissen ist ein solcher Vergleich nicht ohne Tücken, da die Swisscom im Gegensatz zu Orange und teils auch Sunrise nach Geschwindigkeit und nicht nach Datenvolumen unterscheidet. Bei der Swisscom wurde deshalb jedes Abo einzeln ausgewertet. Erkenntnis: Bei den von LeserInnen durchgeführten Messungen (rund 70 000) sind die teuren Abos der Swisscom tatsächlich deutlich schneller. Infinity XL erreichte durchschnittlich 24.7 Mbit/s , L 10.6 Mbit/, M noch 5.4 Mbit/s. Zum Vergleich: Orange erreichte für alle Abos im Schnitt 12.9 Mbit/s, Sunrise 6.3 Mbit/s. Die Infinity Abos S und XS erreichen Werte im Rahmen ihrer Begrenzungen (1 Mbit/s und 0.2 Mbit/s).

Allerdings sind diese Durchschnittsmessungen nur bedingt repräsentativ, da die schnellsten 20 Prozent der Messungen doppelt so hohe Datenraten erreichen wie der Durchschnitt. Eine weitere Auswertung zeigt deshalb, welche Datenraten bei 80 Prozent der Mesungen überschritten wurden. Und diese Zahlen sind etwas ernüchternd. Infinity XL erreicht noch 5.7 Mbit/, L noch 3 Mbit/s und M noch 2 Mbit/s. Orange-Kunden massen in vier von fünf Fällen Datenraten von 1.6 Mbit/s, Sunrise-Kunden von 0.7 Mbit/s.

Wieder anders präsentieren sich die Resultate, wenn man nur mit den besten Abos und 4G-fähigen Geräten misst. Während der Tour de Suisse (Radrennen) wurden Serienmessungen durchgeführt. Dabei erreichte Swisscom mit dem Infinity XL-Abo 14.8 Mbit/s, Sunrise mit einem Now-Abo und Orange mit Orange Me je 3.7 Mbit/s. In den Städten mit gutem LTE-Ausbau (konkret Winterthur und Zürich) waren die Werte von Sunrise und Orange an einzelnen Standorten auch höher als jene der Swisscom.

Doch über alles gesehen liegt die Swisscom klar vorne. Bleibt nur die Frage, ob man bereit ist, für gute Geschwindigkeit so viel zu bezahlen. Wir haben dazu eine Übersicht zusammengestellt die zeigt, schnell muss nicht unbedingt teuer sein. Aber dann ist meist das Datenvolumen begrenzt. Vielleicht hilft Euch die Tabelle, das für Euch beste Abo zu finden.

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Weitere Infos zum Test gibt es auf der saldo– (kostenpflichtig) und der cnlab-Website.

Swisscom lanciert Natel entry

Die Swisscom unterscheidet bei ihren Infinity-Abos bekanntlich nur Geschwindigkeit. Weil ansonsten alles inklusive ist, sind die Abos relativ teuer – zu teuer für Gelegenheitsnutzer. Das scheint die Swisscom auch zu merken und lanciert nun auf den 2. September Natel entry basic und plus für Gelegenheitsnutzer. Erfreulich: Kunden dieser Angebote können von der vollen Geschwindigkeit profitieren, bei einem LTE-fähigen Gerät also von Geschwindigkeiten bis maximal 150 mbit/s (in der Praxis sind es weniger). Inbegriffen sind alle SMS in der Schweiz und ins Ausland sowie 30 Gesprächsminuten in alle Netze. Bei Basic beträgt das Inklusivdatenvolumen 100 MB, bei plus 500 MB, der Preis liegt bei 33 respektive 44 Franken. Dies ist klar weniger als das günstigste Infinity-Abo, bei dem die Geschwindigkeit nur gerade 0.2 Mbit/s beträgt.

Die Swisscom zielt mit diesem Angebot gegen Orange und Sunrise. Bei Orange kostet ein Orange Me-Abo mit unlimitierten SMS, 60 Inklusivminuten und 1 GB Inklusiv-Datenvolumen 45 Franken. Wer ohne Inklusvminuten auskommt zahlt 30 Franken. Bei Sunrise kostet Now Start 29 Franken. Inklusive sind ebenfalls alle SMS, 50 Gesprächsminuten und 250 MB Datenvolumen. Wie beim Swisscom entry-Angebot gibt es hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Wegen der Unterschiede in den Details bleibt der Vergleich aber  weiter schwierig. Sunrise Now Start ist am günstigsten, dafür gibts bei Orange deutlich mehr Datenvolumen. Zudem gibt’s bei Orange und Sunrise nochmals Rabatt beim Verzicht auf ein Gerät – bei der Swisscom nicht. Dagegen kann die Swisscom wohl bei Einigen mit der hohen Abdeckung punkten. Zudem erhalten Abokunden mit begrenzten Volumen ab 9. September zusätzlich 1 GB Datenvolumen zur Nutzung in den öffentlichen WLAN-Netzen der Swisscom.

Sunrise lanciert LTE

Es ist so weit: Als letzter Anbieter schaltet nun Sunrise das LTE-Netz auf.

Sunrise fährt einen ähnlichen Kurs wie die Swisscom. Es sollen zwar alle Kunden von LTE profitieren, aber nicht alle  von der schnellst möglichen Geschwindigkeit. Nur die neu lancierten Sunrise-NOW Abos werden  Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/Sekunde überhaupt erreichen. In der Info heisst es: „Bei dem Ende Mai eingeführten einfachen und kundenorientierten Tarifmodell Sunrise NOW steht den Kunden jeweils die höchste Geschwindigkeit sowohl auf 2G/3G (bis zu 42 MBit/s) als auch 4G/LTE (bis zu 100 MBit/s) zur Verfügung.“ Die Nachfrage ergibt: Sunrise Flat&Flex Kunden erhalten aktuell eine maximale Geschwindigkeit von 21 Mbit/s. Ältere Tarifpläne, wie Sunrise zero, profitieren laut Sunrise von der besseren Surf-Performance auf LTE im Rahmen ihrer bestehenden Geschwindigkeits- und Volumenkontingente. Eine genau Limite nannte Sunrise nicht. Dies hänge davon ab, wie viele Nutzer sich in der gleichen Zelle aufhalten würden. Eine Messung mit einem alten Zero50-Abo im LTE-Netz ergab eine Geschwindigkeit von 7.1 Mbit/Sekunde.

Die Swisscom macht dies ähnlich. Alle Abos, die nicht Infinity sind, erhalten zwar LTE, aber die Geschwindigkeit ist auf 7.2 Mbit/ Sekunde limitiert. Orange dagegen verspricht, alle Kunden würden unabhängig vom Abo von den höchst möglichen Geschwindigkeiten profitieren.

Übrigens deckt Sunrise bislang nach eigenen Angaben 26 Orte/Regionen ab, darunter die Städte Zürich, Winterthur, Luzern, Basel, Chur, Zug, Genf und Lausanne. Zumindest in Winterthur habe ich das LTE-Netz gefunden.

Internetnutzung entscheidend für den Abopreis

Nach Sunrise hat nun auch Orange die Abopalette überarbeitet. Was Orange hervorhebt: Anders als bei Swisscom profitieren alle Kunden unabhängig vom Abo von LTE, also schnellster Internetgeschwindigkeit. Allerdings nicht unlimitiert, wie dies Sunrise anpreist. Bei Orange zahlt man noch immer nach Datenvolumen.

Was bei fast allen Anbietern gleich ist: Für SMS zahlt man meist nicht mehr extra. Die Unterschiede werden beim Surfen gemacht. Ich möchte für Euch eine Übersicht zusammenstellen, die zeigt,  wo bei welchen Abos (ohne Prepaid-Angebote) die Grenzen liegen  bezüglich Geschwindigkeit und Datenvolumen .

Swisscom:

  • Infinity XS: Geschwindigkeit bis 0,2 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt * 59.-/ Monat
  • Infinity S: Geschwindigkeit bis 1Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt * 75.- /Monat
  • Infinity M: Geschwindigkeit bis 7.2 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt * 99.-/ Monat
  • Infinity L: Geschwindigkeit bis 21 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt * 129.-/Monat
  • Infinity XL: Geschwindigkeit bis 150 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt * 169.-/Monat
  • Natel liberty primo: Geschwindigkeit bis 7.2 Mbit/Sekunde *  250 MB * 29.- /Monat
  • Natel liberty medio: Geschwindigkeit bis 7.2 Mbit/Sekunde * 500 MB* 45.-/Monat

Sunrise:

  • Sunrise Now Start: Geschwindigkeit bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 250 MB * 29.-/Monat
  • Sunrise Now Classic: Geschwindigkeit bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 500 MB * 69.-/Monat
  • Sunrise Now Relax: Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt, Drosselung ab 1 GB pro Tag * 89.-/ Monat
  • Sunrise Now Max: Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen unbeschränkt, Drosselung ab 1 GB pro Tag* 129.- /Monat
  • Sunrise Flex/Flat: Geschwindigkeiten bis zu 21 Mbit/Sekunde * Datenvolumen je nach Abo
  • Sunrise24: Geschwindigkeit bis 7.2 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 300 MB pro Tag, danach Drosselung der Geschwindigkeit * 49.-/Monat
  • Alle älteren Sunrise-Abo: Geschwindigkeit gedrosselt, ohne genaue Angabe, ca 7.2 Mbit/Sekunde * Datenvolumen je nach Abo

Orange

Orange hat ein Baukastensystem. Der Kunde wählt, wie viel Inklusivminuten oder Datenvolumen er braucht. Hier ein paar Preisbeispiele

  • Orange Me Unlimited SMS und Surf 1: Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 1 GB, danach 10 Rappen / MB * 30.-/ Monat
  • Orange Me Swiss 60 und Surf 3: Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 3 GB, danach 10 Rappen/MB * 65.-/Monat
  • Orange Me Unlimited Swiss und Surf 10: Geschwindigkeit bis zu 100 Mbit/Sekunde * Datenvolumen 10 GB, danach 10 Rappen/MB* /120.-/Monat

Fazit: Jeder Anbieter macht’s ein bisschen anders: Bei Swisscom wird die Geschwindigkeit je nach Abo beschränkt, bei Sunrise das Datenvolumen oder es wird gedrosselt und bei Orange muss zusätzliches Datenvolumen bezahlt werden.

Sunrise mit neuem Mobil-Portfolio NOW

Erneut verändert Sunrise die Abogestaltung. Ab 26. Mai ist Sunrise NOW erhältlich. Das Prinzip: SMS sind bei allen Abos unlimitiert, Anrufe ab der Variante classic und Daten ab der Variante relax. Der Unterschied zu den Infinity-Abos der Swisscom: Die Surfgeschwindigkeit wird auch bei günstigen Abos nicht reduziert – dafür ist der Datenverbrauch beschränkt. (siehe Grafik)

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Sunrise setzt also auf High Speed. Wenn ab Juni 2013 LTE kommt, sollen alle Kunden von der vollen Geschwindigkeit profitieren können. Lobenswert. Nützt aber erst jenen Kunden etwas, die ein Abo für mindestens 89 Franken wählen. Mit den Datenpaketen 250 MB und 500 MB kommt man mit LTE nicht weit. Bei den anderen Abos ist die Nutzung mit der Datenflatrate auf 5 GB pro Monat bzw 1 GB pro Tag beschränkt. Für all jene, die bis 31.12.13  ein neues Abo abschliessen, gibt es jedoch ein Zürckerchen. Die Geschwindigkeitsbeschränkung pro Monat (nicht aber pro Tag!) entfällt bei den Angeboten relax und max.  Die Aktion gilt diesmal sowohl für Neukunden als auch für bestehende Sunrise-Kunden, die auf Sunrise NOW wechseln. Ein Wechsel ist möglich (aber nicht zwingend), wenn die Grundgebühr des neuen NOW-Abos höher ist als die des bisherigen. Ein Downgrade ist dagegen nicht vorgesehen.

Die Abos sind etwas günstiger ohne subventioniertes Smartphone. Darüber hinaus betet Sunrise Optionen wie Enternainement (Music Flatrate oder Fernsehen unterwegs), Roaming, Handyversicherung oder Multicard.

Nun zum direkten Vergleich mit der Konkurrentin Swisscom. Das günstigste Swisscom Infinity-Abo XS gibt es für 59 Franken. Alles ist inklusive, die Geschwindigkeit aber auf läppische  0,2 Mbit/Sekunde gedrosselt. Das vergleichbare classic von Sunrise für 69 Franken hat wohl keine Geschwindigkeitsbeschränkung, aber es sind nur 500 MB Daten inklusive und jedes weitere MB kostet 10 Rappen. Der Nutzer muss entscheiden, welche Einschränkung er eher hinnehmen will.

Infinity M der Swisscom (99 Franken) lässt Geschwindigkeiten bis 7.2 Mbit/Sekunde zu. Bei Relax von Sunrise für 89 Franken ist auch alles inklusive, aber ohne Drosselung. Hier kann Sunrise tatsächlich punkten, vor allem wenn man als Neukunde das Einführungsangebot bucht, das „ein Leben Lang unlimitiert surfen mit 4G LTE“ verspricht. Der Durchschnittsnutzer surft zwar bei Sunrise nur wenig günstiger, aber zumindest theoretisch schneller.

Auch beim teuersten Abo ist Sunrise günstiger. Das Infinity XL ohne Geschwindigkeitseinschränkung kostet 169 Franken. Inklusive sind zudem alle Auslandanrufe sowie 200 Minuten/200 SMS und 200 MB im Ausland. (Roaming). Das vergleichbare Sunrise Abo max kostet 129 Franken. Anrufe ins Ausland sind ebenfalls dabei, dazu kommen 100 Minuten/100 SMS und 100 MB im Ausland – also etwas weniger. Es wird jedoch noch eine Weile dauern, bis die Sunrise ein ebenso weites LTE-Netz hat wie die Swisscom und High Speed tatsächlich auf breiter Front erhätlich ist.

Fazit: Preislich sind die Angebote von Sunrise vor allem für Vielnutzer konkurrenzfähig. Ich begrüsse den Ansatz, dass auch die Nutzer der mittelteuren Abos vollen Speed erhalten. Doch wie bei Sunrise üblich, gibt es einige Einschränkungen. So sind etwa die Anrufe in Fremdnetze auf 3000 Minuten limitiert. Es gilt, das Kleingedruckte genau zu lesen, bevor man sich allenfalls für einen Wechsel entscheidet.

Swisscom: Kein SIM-only-Angebot

Wie im letzten Post erwähnt bewerben Orange und Sunrise derzeit recht attraktive Angebote für Neukunden, die KEIN subventioniertes Smartphone brauchen. Eine gute Sache, denn viele kommen mit ihrem älteren Gerät noch gut über die Runden und sparen gerne bei den Abogebühren. Da tauchte die Frage auf, ob die Swisscom diese Möglichkeit ebenfalls bietet. Im Rahmen eines Artikels sagte mir die Medienstelle im letzten Herbst, man schaue das im Einzelfall an, es sei aber eigentlich nicht vorgesehen. Nun hat sich ein Nutzer konkret nach einem Angebot erkundigt, doch die Swisscom wollte nicht einlenken. Wer bei der Swisscom ein Abo ohne Gerät abschliesst, spart keinen Franken. Weshalb die Swisscom ihren Kunden nicht entgegen kommt, ist mir schleierhaft. Schliesslich jammern die Telco-Anbieter oft darüber, dass die Kunden in der Schweiz subventionierte Geräte erwarten und dass dies die Abos verteure. Die Swisscom sagte gegenüber SRF, als man versucht habe, die subventionierten Geräte abzuschaffen, seien Kunden abgewandert. Nun, liebe Swisscom, ich schlage vor, ihr lässt dem Kunden die Wahl.

Übrigens: Die Swisscom unterscheidet zwischen Neu- und Bestandeskunden. Bestandeskunden erhalten, wenn sie ihr Abo ohne Handy verlängern, immerhin im „Sinne eines Treuebonus“ zusätzliche Einheiten, also SMS oder Telefonie-Stunden. Dies gilt jedoch nicht für Infinity-Kunden.