Orange will alte Preispläne abschaffen

Orange hat heute mitgeteilt, dass man plant, alle vor 2006 eingeführten Abonnemente abzuschaffen. Zu den älteren Orange-Angeboten gehört etwa Orange Optima. Man wolle damit die Angebotspalette im Mobilfunk vereinfachen. Die Kunden sollen auf das neue Angebot OrangeMe wechseln. Orange glaubt nach eigener Aussage, dass 90 Prozent der betroffenen Kunden mit einem Wechsel sparen. Man werde alle betroffenen Kunden informieren und beim Abowechsel unterstützen.

Es lohnt sich jedoch, selber kurz nachzurechnen, ob man mit OrangeMe tatsächlich spart. Denn die Kunden sind nicht gezwungen, auf das von Orange vorgeschlagene OrangeMe zu wechseln. Da es sich um eine einseitige Vertragsänderung handelt, können Unzufriedene auch aus dem Vertrag aussteigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Dies dürfte sich etwa für Kunden lohnen, die nur wenig telefonieren. Denn bei Orange zahlt man mindestens 20 Franken für Gespräche – egal ob man sie führt oder nicht. Beim Umstieg auf ein Prepaid-Angebot  liesse sich also einiges sparen. Auch Vielsurfer (über 1 GB Datenvolumen) dürften mit einem anderen Angebot günstiger fahren.

Ob die Kunden diese Änderung goutieren ist fraglich. Als OrangeMe lanciert wurde, hiess es, die Kunden könnten bei ihren alten Preisplänen bleiben. Nun wird dieses Versprechen gebrochen. Und gerade vor kurzem hat Orange zudem viele Abonnenten verärgert, indem man die Gratisminuten ins Ausland massiv reduziert hat (Zone 3).


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