OrangeMe: Länder der Zone 3 nicht mehr inbegriffen

Das Abo OrangeMe erlaubt, wenn man die Variante mit „unlimitiert Sprechen“ wählt, 3000 Inklusive-Gesprächsminuten auch ins nahe Ausland, und zwar bislang in die Zonen 1 bis 3. Nun hat Orange klammheimlich per Mitte März die Zone 3 aus den Inklusiv-Anrufen rausgenommen. Die Zone 3 umfasst unter anderem die Länder der Balkan-Region. Vermutlich kam dieses Angebot zu gut an. Ein Betroffener berichtet , dass Orange jene Kunden kontaktiert hat, die häufig in den Balkan telefonieren. Orange hat ihnen mitgeteilt,  dass die Anrufe in diese Zone nicht mehr in diesem Ausmass kostenlos möglich seien. Die Nachfrage bei Orange hat ergeben, dass eine kleine Gruppe dieses Angebot sehr intensiv genutzt hat und andere Kunden diese Gruppe „quersubventionieren“ mussten. Deshalb hat man beschlossen, dass bisherige Kunden zwar noch kostenlos in die Zone 3 anrufen können, aber nur bis 120 Minuten pro Monat und nicht wie ursprünglich versprochen bis 3000 Minuten. Neukunden erhalten gar keine Gratisanrufe in die Zone 3 mehr.

Und wir lernen: Um Kunden anzulocken, werden grosszügig Gratisminuten versprochen. Werden sie dann beansprucht, streicht man sie umgehend wieder.

Da es sich um eine einseitige Vertragsänderung von Orange handelt, können die Kunden immerhin vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, falls diese Änderung für sie nicht akzeptabel ist.

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6 Gedanken zu “OrangeMe: Länder der Zone 3 nicht mehr inbegriffen

  1. Kein Problem aber wenn hier nicht mehr quersubventioniert werden soll dann müssen auch die monatlichen Raten tiefer werden! Und zwar genau so viel, wie andere zahlen um in zone 3 zu telephonieren!!!

  2. […] das Zero-Abo weg und gleichzeitig wurden SMS teurer. Orange strich bei OrangeMe die unlimitierten Anrufe in die Auslandzone3 und schaffte ältere Preispläne ab und bei Swisscom wurden Anrufe in Fremdnetze […]

  3. […] vor kurzem hat Orange zudem viele Abonnenten verärgert, indem man die Gratisminuten ins Ausland massiv reduziert hat (Zone […]

  4. Agniezska Maksym

    Ich habe folgende Email an Orange gesendet und würde es mehr als nur begrüßen, wenn Sich auch andere anschliessen würden: „Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    hiermit möchte ich zu Ihrem Schreiben vom 11.05.2011 wie folgt Stellung nehmen.

    Ausholend möchte ich erwähnen, dass ich jahrelang und bis dato eine relativ zufriedene Kundin war und vor allem stets eine treue Kundin Ihres Unternehmens, die als Privatkundin extrem gute monatliche Profite abgeworfen hat und darüber hinaus auch ordentlich bezahlt hat.

    Dies hat sich allerdings aus dem letzten Schreiben derartig geändert, dass ich meinen Frust über Ihr Unternehmen dermaßen zügeln muss, dass er mit Worten nur sehr schwer beschreibbar ist.

    Es ist meiner Meinung nach, und mit Sicherheit auch einiger mehrerer weiterer Tausend Kunden/Innen, ein absolutes „No-Go“ wie Sie mit Ihren Kunden/Innen und speziell mit mir als langjährigen Kunden umgehen.

    Die Zone 3 auf radikal 120 Minuten pro Monat zu begrenzen ist mitunter die größte Frechheit, die ich europaweit bisher von bekannten Providern „gehört“ bzw. gelesen habe! Sie können sich sicher sein, dass ich, sobald ich und mit mir auch unzählig viele andere ein vergleichbares Angebot von einem anderen Providern bekommen, Sie als Anbieter verlassen werden! Ich werde sogar die anderen Provider explizit anschreiben, damit diese Ihre Tarifstruktur in Verbindung mit Europagesprächen überdenken und neu gestalten, damit Kunden/Innen von Ihrem Unternehmen nicht mehr so schamlos behandelt und ausgenutzt werden können!

    Wahrscheinlich kalkulieren Sie mit Ihrer „Zucker-Peitschen“-Methodik mit einer gewissen Prozentzahl an Kündigungen. Aber ich verspreche Ihnen, dass dieser Imageschaden, den Sie auf diese Art und Weise sich selbst angerichtet haben, Sie noch viel länger begleiten wird und auch ich Ihre kundenunfreundliche Vorgehensweise über die verschiedenen Medienkanäle insbesondere Internetforen bekannt machen werde! Dies könnte man nicht nur als ausländerunfreundlich betrachten, sondern ist Vertragsbruch auf die gröbste Arte und Weise. Und sich auf Ihre Bestimmungen zu berufen, dass sie eine gewisse „Qualität“ gewährleisten müssen und daher diesen Schritt gehen mussten, ist im Prinzip nichts weiteres als eine lächerliche nachzubeweisende Farce. Nicht nur ich, sondern einige hundert wenn nicht gar tausend Kunden/Innen werden für nicht eingehaltene Vereinbarungen Ihrerseits Schadenersatz verlangen und notfalls mit einer Sammelanklage gegen Sie vorgehen.

    Noch hätten Sie die Möglichkeit, mit einer fairen Lösung Ihrer Kunden/Innen gegenüber, diesen Schaden nahezu zur Gänze abzuweisen, in dem Sie Ihren Schritt rückgängig machen und in Verbindung mit Ihren Kunden/Innen einen Kompromiss finden der für beide Seiten akzeptabel ist.

    In diesem Sinne und der Hoffnung auf das sich ein Unternehmen Ihrer Größe endlich unabhängig bzw. parallel vom Profitgedanken auch auf die Zufriedenheit Ihre Kunden besinnt.

    Hochachtungsvoll

    A. Maksym, ursprünglich aus der Zone 3/ Polen“

  5. Ja ja klar faule Ausrede von Orange. Ich denke Orange hat zu 100% gewusst das in der Schweiz sehr viele Leute vom Balkan leben und dieses Angebot sehr viel genutzt werden wird. Zuerst die Leute mit einem super Angebot anlocken und dann die Bedingungen ändern. Das Geld haben Sie kassiert und jetzt machen sie einfach die Zone 3 dicht, dabei wissen sie das die meisten Abonomenten aus der Zone 3 stammen also Balkan Region. Wer telefoniert schon in die Zone 1 und 2 die ja gratis sind das wären länder wie belgien england schweden österreich etc…Ich finde das einfach einen Fiesen Betrug von Orange
    Da muss die Telekom komission oder Konsumentenschützer einschreiten, dass kann nicht sein. Ich werde sofort aus dem Vertrag aussteigen. Macht weiter so Orange so werdet ihr alle neu gewonnen Kunden wieder verlieren.

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